SmartHome Award 2017 - Unser Gewinnerprojekt - Teil 2

18. July 2017 - Themenreihe Smarthome und Ambient Assisted Living

"Das Haus mit Köpfchen und Offenheit" - Teil 2

Die Smarthome Initiative Deutschland e.V. vergab im Juni die Preise für das beste realisierte Smarthome Projekt. Unser eingereichtes Kundenprojekt „Das Haus mit Köpfchen und Offenheit“ wurde beim Smart Home Award Deutschland in diesem Jahr zum besten Projekt erklärt. In der Begründung der Jury hieß es, das Projekt habe überzeugt durch seinen Vorbildcharakter, seine Innovation und leichte Übersetzung in andere Systeme.

In diesem Teil 2 der Themenreihe stellen wird die Umsetzung der ersten drei Kernaufgaben mit ihren wirtschaftlichen und Komfort-Nutzen im Detail vor. Um zum ersten Teil zu gelangen, folgen Sie diesem Link: Teil 1 der Themenreihe "Das Haus mit Köpfchen und Offenheit"

Licht, Beschattung, RTR und Einbruchschutz

Die „klassischen“ Nutzungsanforderungen wie Regelung von Beleuchtung, Beschattung, Raumtemperatur und Einbruchschutz wurden mit einer kabelgebundenen KNX-BUS-Infrastruktur realisiert. Dabei kamen Sensoren und Aktoren von JUNG, GIRA, MDT, ABB und weiteren Herstellern zum Einsatz.

Komfort NutzenGrundfunktionen über anerkannte und stabile Technik vernetzt
Wirtschaftlicher NutzenBUS-Technik spart Materialkosten bei hohem Komfort

Visualisierung - Überblick über die gesamte Gebäudetechnik

Sämtliche Haustechnik wird lokal über iPads an der Wand oder über VPN aus der Ferne visualisiert und gesteuert. Hohen Stellenwert hatte die altersentsprechende Usability der Visualisierungsdarstellung. (siehe Abbildung)

Komfort NutzenBedienung ALLER technischen Komponenten auf einer Visu
Wirtschaftlicher NutzenKeine unnötigen Kosten durch Insellösungen  

Künstliche Intelligenz lernt und erleichtert

Eine Besonderheit des Systems ist, dass die KNX-Bus-Daten nicht nur zur Steuerung von KNX-Komponenten sondern auch für die Erkennung von Verhalten genutzt werden. Die KNX-Daten werden über einen Raspberry Pi mittels EIBD-Schnittstelle erfasst und gesammelt. Mittels künstlicher Intelligenz werden die Daten über mehrere Wochen in einem künstlichen neuronalen Netz trainiert. Nach dieser Einlernphase „kennt“ das Haus das Normalverhalten des Bewohners und führt Aktionen bereits aus, bevor es der Bewohner machen würde. Einfaches Beispiel: Der Bewohner steht unter der Woche zu ähnlichen Zeiten auf, geht in die Küche und schaltet das Licht ein.

Komfort NutzenHaussteuerung passt sich dem Bewohner an. Keine umständlichen manuellen Programmierungen durch den Bewohner. Erweiterbar zur Altersüberwachung
Wirtschaftlicher NutzenZeit für wesentliche Dinge. Im Alter länger unabhängig bleiben

Im Teil 3 der Themenreihe gehen wir auf die Punkte Einbruchschutz, Cloud-Dienst IFTTT, ioBroker und Netatmo Presence Kameras ein.

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